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Wachau-Radtour
ab
Melk nach Krems und wieder zurück
ca. 75 km, Eintagestour, bis auf
wenige kurze Ausnahmen flach zu radeln,
durchgängiger, gut
ausgeschilderter, wenn auch an einigen, wenigen Stellen
schmaler,
überwiegend geteerter Radweg.
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Diese Route durch das Wachauerland
auf dem Donauradweg (Donaueschingen-Ulm...) Passau – Wien ist für
viele der Höhepunkt und Hochgenuss. Warum
sollte man
dann nicht mal die Wachau in einer eigenständigen, vom
eigentlichen Donauradweg unabhängigen Tour planen? Die milde, weiche
Hügellandschaft, die Marillenbäume, die Weinterrassen an den
steilen „Himmelsstiegen“, die romantischen Ortsdurchfahren, die Beiseln
und Heurigen, die Eisenbahn, das Klima und die wunderbare Küche
machen die Wachau so beliebt.
Wir nehmen als Standort und
Ausgangspunkt die Stadt Melk ins Visier. Ganz besonders freundlich
wurden wir dort in der Hotel-Pension Wachau empfangen, ein Haus
mittlerer Größe, nahe der Autobahnausfahrt Melk auf der A 1 von Linz nach
Wien und
trotzdem sehr ruhig und mit schöner Aussicht. Die Räder haben
eine eigene
Garage, im Frühstücksraum, das abends auch Restaurant ist,
fühlt man sich sofort wohl.
Draußen gibt es schöne Plätze. Auch buchbar unter www.hrs.de Internetseite direkt: www.hotel-wachau.at
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Das Stift Melk mit seiner
beeindruckenden Bibliothek und dem Aussichtsbalkon sollte in jedem Fall
besucht werden. Der Radweg beginnt auf der anderen Donauseite, das
heißt, eigentlich kann man zwischen zwei Varianten wählen,
die sich immer wieder mit den Donaufähren verbinden
lassen. Die unserer Meinung schönere Route führt
am linken
Ufer über Spitz, Weißenkirchen vorbei an Dürnstein und
ist – natürlich gut beschildert nahezu autofrei auf Rad- und
Güterwegen ein Hochgenuss.
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Von Melk aus überquert man
die Donau über die Autobrücke und muss erst mal Berg
auf strampeln. Das vorher erwähnte Hotel liegt bereits auf der
Anhöhe und man erspart sich beim Start den Anstieg
herauf von Melks Ortsmitte. Die Route führt über Grimsing, Aggsbach-
Markt,
Groisbach nach Spitz. Die nächste größere Ortschaft ist
Weißenkirchen. Das besonders reizvolle Dürnstein, auch schon
Schauplatz mancher Heimatfilme, erreicht man über eine Steigung
bis
zur Ortsmitte, bei großem Touristenansturm
an Sonntagen ist es ratsam, das Fahrrad durch den Ort zu schieben. Wieder
bergabwärts kommt man nach Krems-Stein, das aber trotz
des
Stadttores noch nicht das Halbzeit-Ziel unserer Tour ist. Man radelt an
einer sehr bekannten Marillen-Likör-Destillerie vorbei und sollte,
so man Stauraum hat, durchaus mal an der Verkaufstheke nach
Mitbringseln Ausschau halten.
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Immer geradeaus verlässt man
Krems-Stein und radelt auf der wirklich beeindruckenden und modernen
Kulturmeile
nach Krems. Die dortige Fußgängerzone ist geeignet für eine
längere Rast.
Die
Rückfahrt kann nun auf der anderen Donauseite über Mautern,
Rossatz, Schwallenbach,
am Fuße der Ruine Aggstein und Schönbühel nach Melk
stattfinden, wir
aber haben uns für die Rückfahrt auf der gleichen Route
entschieden und wurden beileibe nicht
endtäuscht. Wenn man in die andere Richtung fährt, hat man
doch auch wieder ein ganz anderes
Blickfeld,
auf keinen Fall ist es uns langweilig geworden.
Eine
weitere Übernachtung in Melk lässt uns den Abend
gemütlich angehen, ein besonders leckerer, wenn auch
alkoholhaltiger Durstlöscher ist ein weißer G'spritzter, nach
Möglichkeit vom dortigen Grünen Veltliner. Einfach köstlich. Auch sollte es man
nicht verpassen, zum Dessert einen oder mehrere Marillenknödel zu kosten. Zur
richtigen Jahreszeit radelt man an hunderten, übervollen Aprikosen- Hainen
vorbei. Da freut man sich über Marillenmarmelade
zum
Frühstück und über ein leckeres Dessert aus diesen
Früchten.
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Buchtipp:
Bikeline Radtourenführer Donauradweg 2 von Passau nach Wien,
Esterbauer-Verlag, bekannt in jeder Buchhandlung.
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